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Ohne klares Anforderungsprofil kein gutes Matching

  • Autorenbild: MK
    MK
  • 10. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Warum ihr im Recruiting nicht mehr ohne arbeiten solltet

Stellenanzeige ist raus, Bewerbungen trudeln ein – aber irgendwie passt es oft nicht richtig?In vielen Fällen liegt das nicht an „zu wenig Kandidat:innen“, sondern daran, dass vorne etwas fehlt: ein sauberes, gemeinsam erarbeitetes Anforderungsprofil.


Hier sind 10 Gründe, warum Anforderungsprofile im Recruiting so relevant sind:

  1. Alle haben dasselbe Bild im KopfFachbereich, HR und ggf. Geschäftsführung: Ohne Anforderungsprofil hat jede Seite ihre eigene Vorstellung.Mit Profil: Ein gemeinsames Zielbild, an dem ihr euch orientieren könnt – von der Ausschreibung bis zur Zusage.

  2. Ihr entscheidet weniger aus dem Bauch, mehr nach KriterienSympathie bleibt wichtig, aber ohne Profil wird sie schnell zum Hauptkriterium.Ein Anforderungsprofil legt fest: Was muss sein, was ist nice to have, was ist egal? – und macht Entscheidungen nachvollziehbarer.

  3. Eure Stellenausschreibungen werden schärfer und attraktiverAus „Wir suchen Teamplayer mit Hands-on-Mentalität“ wird:Konkrete Aufgaben, klare Anforderungen, echte Mehrwerte.Ergebnis: weniger Streuung, mehr passende Bewerbungen.

  4. Ihr spart euch endlose AbstimmungsrundenOhne Profil: „Die Kandidatin war doch super?“ – „Nee, die passt fachlich nicht.“Mit Profil: Ihr habt vorab definiert, was wichtig ist – Diskussionen werden kürzer, sachlicher und zielgerichteter.

  5. Ihr seid schneller – und das merken Kandidat:innenWenn klar ist, worauf ihr schaut, sortiert ihr Bewerbungen zügiger vor und könnt nach Interviews schneller entscheiden.Das senkt eure Time-to-Hire – und wirkt professionell.

  6. Ihr könnt den Markt realistischer einschätzenEin gutes Anforderungsprofil zwingt euch auch zur Frage:Gibt es dieses Profil so überhaupt?Ihr werdet ehrlicher bei Themen wie Gehalt, Erfahrungslevel, Remote-Anteil oder Standort – und vermeidet monatelang offene Stellen.

  7. Besserer Fit ins Team, nicht nur auf dem PapierIm Profil könnt ihr auch festhalten, wie die Rolle tickt:Viel Abstimmung? Hohe Eigenverantwortung? Viele Schnittstellen?So achtet ihr nicht nur auf Skills, sondern auch auf die Arbeitsweise und Passung zum Team.

  8. Ihr schafft eine klare Basis für Onboarding & EntwicklungWas im Anforderungsprofil steht, hilft später beim Onboarding:Welche Fähigkeiten sind schon stark, was baut ihr noch auf, welche Lernziele gibt es im ersten Jahr?Das fühlt sich für neue Mitarbeitende strukturiert und wertschätzend an.

  9. Ihr könnt Kandidat:innen fairer und transparenter vergleichenStatt „Die wirkt irgendwie besser“ schaut ihr auf:

    • erfüllte Muss-Kriterien

    • Stärken, die Defizite ausgleichen

    • Potenzial vs. ErfahrungSo wird aus dem „Bauchgefühl-Battle“ eine faire, begründbare Entscheidung.

  10. Ihr zeigt nach innen und außen: Recruiting ist Strategie, nicht ZufallEin sauber erstelltes Anforderungsprofil signalisiert:

  11. Wir wissen, wen wir suchen.

  12. Wir rekrutieren nicht „irgendwen“, sondern passende Menschen für eine klar definierte Rolle.Das stärkt eure Position im Unternehmen – und macht euch für Kandidat:innen deutlich attraktiver.

 
 

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